Pflegehilfsmittel: Unterstützung im Alltag für Pflegebedürftige

Die 24-Stunden-Pflege ermöglicht es pflegebedürftigen Menschen, in ihrem Zuhause umfassend betreut zu werden. Dabei lebt die Betreuungskraft im Haushalt und unterstützt flexibel im Alltag. Unterschiedliche Modelle – etwa Entsendung, direkte Anstellung, freiberufliche Tätigkeit und das klassische Live-In-Modell – bieten verschiedene Vor- und Nachteile in Bezug auf Kosten, Organisation und rechtliche Rahmenbedingungen. Ergänzend verbessern Pflegehilfsmittel Mobilität und Sicherheit, wodurch die Lebensqualität erheblich gesteigert werden kann.

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Die „24-Stunden-Pflege“ ist eine der wichtigsten Betreuungsformen für pflegebedürftige Menschen, die weiterhin in ihrer gewohnten Umgebung leben möchten. Besonders für Personen, die nicht mehr selbstständig ihren Alltag bewältigen können, bietet diese Pflegeform eine umfassende Betreuung und Unterstützung. Doch „24-Stunden-Pflege“ bedeutet nicht, dass eine Pflegekraft rund um die Uhr arbeitet. Vielmehr lebt die Betreuungskraft im Haushalt der pflegebedürftigen Person, leistet Unterstützung im Alltag und ist flexibel verfügbar.

Es gibt verschiedene Modelle der „24-Stunden-Pflege“, die sich hinsichtlich der Arbeitsverhältnisse, Kosten und rechtlichen Rahmenbedingungen unterscheiden. Die Wahl des richtigen Modells hängt von den individuellen Bedürfnissen der pflegebedürftigen Person, dem Budget und den organisatorischen Möglichkeiten der Angehörigen ab. In diesem Beitrag stellen wir die gängigsten Modelle vor, erläutern deren Vor- und Nachteile und geben eine Orientierungshilfe für die richtige Entscheidung.


Das Entsendungsmodell: Pflegekräfte aus dem Ausland über Agenturen

Das Entsendungsmodell ist eines der beliebtesten Modelle in Deutschland, da es eine einfache Möglichkeit bietet, eine Pflegekraft legal im Haushalt eines Pflegebedürftigen einzusetzen. Dabei wird die Betreuungskraft von einem Unternehmen in ihrem Heimatland – meist in Osteuropa – angestellt und über die EU-Dienstleistungsfreiheit nach Deutschland entsandt. Die Betreuungskraft bleibt somit in ihrem Heimatland sozialversichert und wird für einen begrenzten Zeitraum, in der Regel 2–3 Monate, in einem deutschen Haushalt eingesetzt.

Ein großer Vorteil dieses Modells ist die rechtliche Sicherheit, da die Arbeitsverhältnisse über eine Vermittlungsagentur geregelt werden. Zudem profitieren Familien von einem großen Pool erfahrener Betreuungskräfte, die kurzfristig verfügbar sind. Allerdings gibt es auch Herausforderungen: Da die meisten Pflegekräfte nur begrenzt in Deutschland bleiben können, müssen sie regelmäßig wechseln. Dies kann für pflegebedürftige Menschen, die stark auf vertraute Bezugspersonen angewiesen sind, belastend sein. Zudem können Sprachbarrieren auftreten, da nicht alle Betreuungskräfte über ausreichende Deutschkenntnisse verfügen.

Das Entsendungsmodell eignet sich besonders für Familien, die eine rechtssichere Lösung suchen und eine schnelle Vermittlung benötigen. Allerdings sollte man sich im Vorfeld über die möglichen Wechsel der Betreuungskräfte und eventuelle Sprachhürden bewusst sein.


Das Arbeitgebermodell: Direkte Anstellung einer Pflegekraft

Beim Arbeitgebermodell wird die Pflegekraft direkt von der pflegebedürftigen Person oder deren Angehörigen angestellt. Dies bedeutet, dass die Familie als Arbeitgeber auftritt und für sämtliche arbeitsrechtlichen Pflichten verantwortlich ist. Dazu gehören unter anderem die Anmeldung der Pflegekraft bei der Sozialversicherung, das Erstellen von Lohnabrechnungen und die Einhaltung von Arbeitszeitregelungen.

Dieses Modell bietet den Vorteil, dass die Pflegekraft langfristig im Haushalt verbleiben kann, ohne regelmäßige Wechsel wie beim Entsendungsmodell. Zudem haben Familien mehr Kontrolle über die Auswahl der Betreuungsperson und können Arbeitsbedingungen individuell anpassen. Der größte Nachteil ist jedoch der hohe administrative Aufwand. Die Angehörigen müssen sich nicht nur um die Lohnzahlungen und Versicherungen kümmern, sondern auch Urlaubsansprüche und eventuelle Krankheitsfälle der Pflegekraft berücksichtigen.

Das Arbeitgebermodell eignet sich besonders für Familien, die eine langfristige Betreuungslösung suchen und bereit sind, die administrativen Aufgaben eines Arbeitgebers zu übernehmen. Allerdings sollte man sich bewusst sein, dass die Kosten für eine direkt angestellte Pflegekraft oft höher sind als bei anderen Modellen, da hier auch Lohnnebenkosten anfallen.


Das Selbstständigkeitsmodell: Freiberufliche Pflegekräfte

Beim Selbstständigkeitsmodell arbeitet die Pflegekraft als Freiberuflerin und bietet ihre Dienstleistungen direkt an. Sie ist also nicht über eine Agentur angestellt, sondern schließt einen individuellen Vertrag mit der pflegebedürftigen Person oder deren Angehörigen ab. Diese Form der Beschäftigung kann besonders flexibel gestaltet werden, da beide Seiten die Arbeitszeiten und Aufgabenbereiche eigenständig aushandeln können.

Ein großer Vorteil dieses Modells ist die Unabhängigkeit von Vermittlungsagenturen und die Möglichkeit, individuelle Vereinbarungen zu treffen. Zudem entfällt für die Angehörigen der bürokratische Aufwand, der mit einer direkten Anstellung verbunden wäre. Allerdings gibt es auch erhebliche Risiken. Da die Abgrenzung zwischen Selbstständigkeit und Scheinselbstständigkeit in Deutschland sehr komplex ist, kann es passieren, dass eine vermeintlich selbstständige Pflegekraft im Nachhinein als Angestellte eingestuft wird. In diesem Fall könnten Sozialversicherungsnachzahlungen und rechtliche Konsequenzen drohen.

Für Familien, die eine individuelle Betreuungslösung wünschen und sich mit den rechtlichen Rahmenbedingungen gut auskennen, kann dieses Modell eine attraktive Option sein. Allerdings sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass die Pflegekraft tatsächlich selbstständig arbeitet und nicht in ein abhängiges Beschäftigungsverhältnis gerät.


Betreuung in häuslicher Gemeinschaft („Live-In-Modell“) – die klassische „24-Stunden-Pflege“

Das Live-In-Modell ist die klassische Form der „24-Stunden-Pflege“, bei der die Betreuungskraft im Haushalt der pflegebedürftigen Person lebt und eine Kombination aus pflegerischen und hauswirtschaftlichen Aufgaben übernimmt. Sie unterstützt bei der Grundpflege, hilft im Haushalt und leistet Gesellschaft.

Ein großer Vorteil dieses Modells ist die kontinuierliche Präsenz der Pflegekraft. Die pflegebedürftige Person kann in ihrer vertrauten Umgebung bleiben und erhält dennoch umfassende Betreuung. Dies ist besonders bei Menschen mit Demenz oder eingeschränkter Mobilität von Vorteil, da sie eine feste Bezugsperson haben.

Allerdings gibt es auch Herausforderungen. Da die Pflegekraft im gleichen Haushalt lebt, kann es für beide Seiten eine gewisse Eingewöhnungszeit erfordern. Zudem müssen Arbeitszeitregelungen eingehalten werden, denn auch eine „Live-In“-Betreuungskraft hat Anspruch auf Pausen und Freizeit.

Das Live-In-Modell eignet sich besonders für Senioren mit hohem Betreuungsbedarf, die rund um die Uhr Unterstützung benötigen, aber nicht in ein Pflegeheim umziehen möchten. Angehörige sollten sich jedoch bewusst sein, dass eine einzige Betreuungskraft nicht tatsächlich rund um die Uhr arbeiten kann. In einigen Fällen kann es sinnvoll sein, ergänzend einen ambulanten Pflegedienst für medizinische Tätigkeiten hinzuzuziehen.


Welches Modell ist das richtige?

Die Wahl des passenden Modells für die „24-Stunden-Pflege“ hängt von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören unter anderem:

  • Der individuelle Pflegebedarf: Während das Live-In-Modell für Menschen mit hohem Betreuungsbedarf ideal ist, kann das Arbeitgebermodell eine langfristige Lösung für Familien sein, die eine konstante Pflegekraft wünschen.
  • Das verfügbare Budget: Das Entsendungsmodell bietet oft eine kostengünstigere Lösung als eine direkte Anstellung, während das Selbstständigkeitsmodell unter Umständen die flexibelste Variante ist.
  • Die organisatorischen Möglichkeiten der Angehörigen: Wer wenig administrativen Aufwand möchte, ist mit einer Agentur besser beraten, während das Arbeitgebermodell mehr Kontrolle, aber auch mehr Verantwortung mit sich bringt.

Die Entscheidung für ein bestimmtes Modell sollte gut überlegt sein, denn jede Lösung hat ihre Vor- und Nachteile. Es empfiehlt sich, sich frühzeitig zu informieren, verschiedene Optionen zu vergleichen und gegebenenfalls eine professionelle Beratung in Anspruch zu nehmen.

Unabhängig vom gewählten Modell ist es wichtig, dass die Betreuung sowohl für die pflegebedürftige Person als auch für die Pflegekraft fair gestaltet wird. Nur so kann eine langfristige, vertrauensvolle und hochwertige Pflegesituation geschaffen werden.


Pflegehilfsmittel: Unterstützung im Alltag für Pflegebedürftige

Pflegebedürftige Menschen sind in ihrem Alltag oft auf Unterstützung angewiesen. Neben der menschlichen Betreuung spielen Pflegehilfsmittel eine entscheidende Rolle, um die Mobilität, Sicherheit und Selbstständigkeit der Betroffenen zu verbessern. Von einfachen Hilfsmitteln wie einem Rollator bis hin zu komplexen Systemen wie einem elektrischen Pflegebett gibt es zahlreiche Produkte, die den Alltag erleichtern können.

Doch welche Pflegehilfsmittel gibt es? Wie helfen sie den Betroffenen? Und welche Kosten werden von der Krankenkasse übernommen? In diesem Beitrag geben wir einen umfassenden Überblick über die wichtigsten Hilfsmittel in der häuslichen Pflege.


Was sind Pflegehilfsmittel?

Pflegehilfsmittel sind Produkte, die dazu dienen, die häusliche Pflege zu erleichtern, die Selbstständigkeit der pflegebedürftigen Person zu fördern und Beschwerden zu lindern. Sie werden in zwei Hauptkategorien unterteilt:

  • Technische Pflegehilfsmittel: Diese Hilfsmittel sind meist größere Geräte oder technische Unterstützungssysteme wie Rollstühle, Pflegebetten oder Treppenlifte.
  • Zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel: Dazu gehören Einmalhandschuhe, Bettschutzeinlagen oder Desinfektionsmittel, die regelmäßig benötigt werden.

Viele dieser Hilfsmittel können über die Pflegekasse oder Krankenkasse finanziert oder zumindest bezuschusst werden, wenn eine entsprechende Verordnung vorliegt.

Mobilitätshilfen für den Alltag

Mobilitätshilfen sind essenziell für pflegebedürftige Menschen, die in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt sind. Sie ermöglichen es ihnen, sich sicherer fortzubewegen und Stürze zu vermeiden.

Rollator

Ein Rollator ist eine der häufigsten Mobilitätshilfen und bietet Menschen mit Gehproblemen zusätzliche Sicherheit. Er ist besonders für Personen geeignet, die noch selbstständig gehen können, aber auf eine stabile Stütze angewiesen sind.

Vorteile eines Rollators:

  • Bietet Sicherheit und Stabilität beim Gehen
  • Integrierte Sitzmöglichkeit für Pausen
  • Ermöglicht mehr Selbstständigkeit im Alltag
  • Modelle für den Innen- und Außenbereich erhältlich

Die Kosten für einen Rollator werden in vielen Fällen von der Krankenkasse übernommen, wenn eine ärztliche Verordnung vorliegt.

Rollstuhl

Ein Rollstuhl ist für Menschen gedacht, die nicht mehr selbstständig gehen können. Es gibt verschiedene Arten von Rollstühlen, darunter:

  • Manuelle Rollstühle: Diese werden entweder von der Person selbst oder von einer Betreuungsperson geschoben.
  • Elektrische Rollstühle: Besonders für Menschen mit stark eingeschränkter Mobilität geeignet, da sie ohne fremde Hilfe genutzt werden können.
  • Transportrollstühle: Diese sind leichter und speziell für den gelegentlichen Transport konzipiert.

Ein Rollstuhl kann die Lebensqualität erheblich verbessern, da er Mobilität ermöglicht und Betroffenen mehr Unabhängigkeit bietet. Die Kostenübernahme erfolgt je nach Modell und medizinischer Notwendigkeit durch die Krankenkasse.

Treppenlift

Ein Treppenlift hilft pflegebedürftigen Menschen, Treppen sicher zu überwinden, insbesondere wenn sie nicht mehr ohne Unterstützung Treppen steigen können. Es gibt Sitzlifte für Menschen mit Gehproblemen und Plattformlifte für Rollstuhlfahrer.

Die Anschaffung eines Treppenlifts ist oft mit hohen Kosten verbunden, aber es gibt verschiedene Fördermöglichkeiten, darunter Zuschüsse der Pflegekasse oder KfW-Förderprogramme.


Hilfsmittel für mehr Sicherheit im Haushalt

Pflegebedürftige Menschen sind oft einem höheren Sturzrisiko ausgesetzt. Verschiedene Hilfsmittel helfen dabei, die Sicherheit im Haushalt zu erhöhen.

Pflegebett

Ein Pflegebett ist speziell für Menschen entwickelt, die viel Zeit im Bett verbringen oder auf eine sichere und komfortable Lagerung angewiesen sind. Es gibt verschiedene Modelle, darunter elektrisch verstellbare Betten, die eine individuelle Anpassung ermöglichen.

Vorteile eines Pflegebetts:

  • Höhenverstellbarkeit erleichtert das Ein- und Aussteigen
  • Rücken- und Fußteil können individuell eingestellt werden
  • Integrierte Seitengitter verhindern Stürze
  • Erleichtert die Arbeit von Pflegekräften und Angehörigen

Ein Pflegebett wird bei medizinischer Notwendigkeit von der Krankenkasse bezuschusst oder vollständig übernommen.

Anti-Dekubitus-Matratze

Diese Matratze ist speziell für bettlägerige Personen konzipiert, um Druckgeschwüre (Dekubitus) zu verhindern. Sie besteht aus speziellen Materialien oder ist mit Luftkammern ausgestattet, die regelmäßig den Druck verändern.

Ein Antrag auf Kostenübernahme kann über den behandelnden Arzt gestellt werden, wenn ein erhöhtes Dekubitus-Risiko vorliegt.

Hausnotrufsystem

Ein Hausnotrufsystem bietet pflegebedürftigen Menschen mehr Sicherheit, indem sie im Notfall schnell Hilfe rufen können. Es gibt verschiedene Modelle, darunter:

  • Notrufarmbänder oder -knöpfe, die auf Knopfdruck eine Verbindung zu einer Notrufzentrale herstellen
  • Sensorbasierte Systeme, die Stürze automatisch erkennen und Alarm schlagen

Viele Pflegekassen übernehmen einen Teil der Kosten, wenn ein anerkannter Pflegegrad vorliegt.

Hilfsmittel zur Körperpflege und Hygiene

Für pflegebedürftige Personen kann die tägliche Körperpflege herausfordernd sein. Verschiedene Hilfsmittel helfen dabei, die Hygiene zu erleichtern und die Selbstständigkeit zu bewahren.

Dusch- und Badehilfen

  • Duschhocker oder Duschstuhl: Gibt Menschen mit eingeschränkter Mobilität die Möglichkeit, sicher zu duschen.
  • Badewannenlifter: Hebt und senkt die Person in die Wanne, sodass das Baden erleichtert wird.

Diese Hilfsmittel werden bei medizinischer Notwendigkeit von der Krankenkasse bezuschusst.

Toilettenhilfen

  • Toilettensitzerhöhungen erleichtern das Hinsetzen und Aufstehen.
  • Haltegriffe für das Badezimmer bieten zusätzliche Sicherheit beim Toilettengang.

Zum Verbrauch bestimmte Pflegehilfsmittel

Einige Pflegehilfsmittel werden täglich oder regelmäßig benötigt und gehören zu den zum Verbrauch bestimmten Hilfsmitteln. Dazu gehören:

  • Einmalhandschuhe für hygienische Pflege
  • Desinfektionsmittel für Hände und Flächen
  • Bettschutzeinlagen zum Schutz der Matratze
  • Inkontinenzprodukte wie Einlagen oder Windeln

Pflegebedürftige mit anerkanntem Pflegegrad haben Anspruch auf eine monatliche Pauschale von bis zu 40 Euro für solche Pflegehilfsmittel. Die Abrechnung erfolgt meist direkt über spezielle Anbieter, die die Produkte monatlich liefern.

Kostenübernahme und Beantragung von Pflegehilfsmitteln

Viele Pflegehilfsmittel werden von der Krankenkasse oder Pflegekasse finanziert, wenn eine medizinische Notwendigkeit vorliegt. Der Ablauf sieht meist wie folgt aus:

  1. Ärztliche Verordnung: Der behandelnde Arzt stellt eine Verordnung für das benötigte Hilfsmittel aus.
  2. Antrag bei der Krankenkasse: Die Verordnung wird bei der Krankenkasse eingereicht. Bei Pflegehilfsmitteln ist die Pflegekasse zuständig.
  3. Prüfung und Genehmigung: Die Kasse prüft den Antrag und entscheidet über eine Kostenübernahme oder Zuzahlung.
  4. Lieferung des Hilfsmittels: Nach Genehmigung erfolgt die Bereitstellung durch ein Sanitätshaus oder einen spezialisierten Anbieter.

Fazit

Pflegehilfsmittel spielen eine entscheidende Rolle, um pflegebedürftigen Menschen mehr Sicherheit, Mobilität und Lebensqualität zu bieten. Von Mobilitätshilfen wie Rollatoren und Rollstühlen über Sicherheitssysteme wie Pflegebetten und Hausnotrufe bis hin zu Hilfsmitteln für die tägliche Körperpflege gibt es eine Vielzahl an Lösungen, die den Alltag erleichtern können.

Durch die Möglichkeit der Kostenübernahme durch Krankenkassen und Pflegekassen können viele dieser Hilfsmittel ohne hohe finanzielle Belastung genutzt werden. Angehörige und Pflegebedürftige sollten sich daher frühzeitig informieren, welche Unterstützungsmöglichkeiten für ihre individuelle Situation zur Verfügung stehen.

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